Übungsbilder vom Jahr 2012
(Hinweis: Im Anschluss sind Übungsbilder aus dem Jahr 2011)
Evakuierungsübung in der Zeller Schule
Am Samstag, 12.05.2012 gegen 08.47 Uhr ging in der Zeller Schule der Hausalarm los. Der Hausmeister fand ein verqualmtes Treppenhaus vor und alarmierte die Leitstelle Hochfranken. Da sich insgesamt ca. 140 Schüler und Lehrer im Gebäude befanden, wurde Großalarm ausgelöst. Beim Eintreffen der Wehren hatten die Schüler und Lehrer die Unterrichtsräume im Untergeschoss und im Erdgeschoss bereits verlassen und sich an einem Sammelplatz eingefunden. Für drei Klassen, das Lehrerzimmer und die Verwaltung, alle im 1. Obergeschoss des Altbaus untergebracht, ist das verqualmte Treppenhaus der einzige Fluchtweg. Zwar funktionierten die Brandschutztüren einwandfrei und hielten den Rauch im Treppenhaus zurück, dennoch war 55 Schülerinnen und Schüler sowie 6 Erwachsene (Lehrer und Verwaltung) der Fluchtweg abgeschnitten.
Gegen 09.00 Uhr trafen zeitgleich die Drehleitern aus Münchberg und Gefrees an der Schule ein und es wurde parallel mit der Menschenrettung begonnen. Um 09.20 Uhr waren alle Personen unverletzt aus dem Gebäude gerettet. Zur Sicherung positionierte die Münchberger Wehr den Sprungretter unter einem der beiden Ausstiegsfenster. Gleichzeitig konnte über eine Steckleiter ein Zugang zum Lehrerzimmer geschaffen werden.
Alle Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrkräfte wurden vom Einsatzzug „Hochfranken 1“ der DLRG, die mit 29 Hilfskräften vor Ort war, registriert und betreut.
Zeitgleich zur Menschenrettung wurde die Wasserversorgung aufgebaut und mit mehreren C-Rohren die Brandbekämpfung vorgenommen.
Bei der Übungsbesprechung dankte Kommandant Michael Lauterbach den Wehren aus Walpenreuth, Grossenau, Friedmannsdorf, Sparneck, Weißdorf, Münchberg und Gefrees für die Unterstützung der Zeller Kameraden. Zusammen mit KBI Hoffmann und KBM Bessert waren 93 Feuerwehrleute in die Übung eingebunden.
KBI Reiner Hoffmann freute sich über die gute Zusammenarbeit der Wehren und der DLRG. Positiv überrascht war er von der schnellen Evakuierungszeit des Obergeschosses über die beiden Drehleitern.
Auch Zells 1. Bürgermeister Horst Penzel dankte allen Einsatzkräften, dass sie an dieser nicht alltäglichen Übung teilgenommen haben. Diese Übung hat ihm die Schwachstellen der vorhandenen Rettungswege aufgezeigt. Sein Fazit war, dass in dieser Richtung noch Optimierungsbedarf bestehe. Als Dank für ihre Einsatzbereitschaft spendierte er den Helferinnen und Helfern Getränke und Würstchen.
Text: Hentschel/Öffentlichkeitsarbeit Lkr. Hof
Übungsbilder vom Jahr 2011
Teilnehmer: Dorit Baumgärtel, Werner Bergmann, Mario Graf, Christian Grimm, Martin Günther, Sebastian Ittner, Michael Lauterbach, Enrico Rambock, Oliver Rödel, Thomas Wurzer.
An einem neuen Lehrgang, der im Landkreis Hof zum dritten Mal abgehalten wurde, nahmen eine Kameradin und neun Kameraden der Feuerwehr Zell im Fichtelgebirge am Samstag, 08.10.2011 in Stammbach teil. Nach einer kurzen Begrüßung durch KBM Thomas Dick und Vorstellung der Ausbilder Jürgen Schödel und Volker Rath, erklärte der Lehrgangsleiter Udo Benkert von der Feuerwehr Feilitzsch die neue Teilung der Ausbildung "Absturzsicherung". Er erläuterte ein drei Modul System, bei dem das Modul I "Halten und Rückhalten" für alle Feuerwehren im Landkreis angeboten wird. Bei dem Modul II „Gerätesatz Absturzsicherung“ , dem Sichern in absturzgefährdeten Bereichen mit einem Absturzsicherungssatz nach neuer Norm können Feuerwehren, die einen solchen Gerätesatz im Einsatz haben, teilnehmen. Beim dritten Modul werden alle Feuerwehren in der einfachen Rettung aus Höhen und Tiefen ausgebildet. Der Teilnehmerkreis sind hier Feuerwehren, die über ein Abseilgerät Rollgliss oder ähnlichen Geräten verfügen. Es wurden verschiedene Möglichkeiten und Grenzen der Feuerwehren bei Einsätzen mit Absturzgefahren erklärt. Anschließend ging er auf die Knotenkunde ein. Die Teilnehmer erlernten verschiedene Knoten und deren Einsatzgebiete. Danach wurde den Teilnehmern das Schaffen von Festpunkten erklärt und nähergebracht. Anschließend stand dann der praktische Teil auf dem Programm. Die Teilnehmer übten das Binden von verschiedenen Knoten und das richtige Aussuchen und in Einsatz bringen von Festpunkten. Nach diesen ersten praktischen Übungen musste jeder Teilnehmer einmal das Halten und Rückhalten mit der gesamten Sicherungskette unter verschiedenen Voraussetzungen aufbauen. Alle Teilnehmer waren einmal als zu Sichernder und einmal als Sicherungsposten eingeteilt. Vom Sichern einer Person in steilen Hängen bis zum sicheren absteigen einer Leiter wurden viele Szenarien geübt. Nach der Mittagspause stand noch eine schriftliche Prüfung auf dem Programm. Es wurde getestet, ob die Teilnehmer die Grundlagen dieses Themas verstanden haben und eine richtige Sicherung durchführen können. Um ca. 15:00 Uhr konnte nach einer kleinen Nachbesprechung, bei der durchweg positive Bilanz gezogen wurde, der Lehrgang beendet werden. Die Teilnehmer erhielten aus Hand von KBM- Ausbildung Thomas Dick ihre wohlverdienten Zeugnisse.
Zeller Feuerwehrler unterstützen die Gemeinde
Bei der Überprüfung unseres Gerätesatzes mussten wir leider feststellen, dass er nicht mehr der heute gültigen DIN-Norm entspreche. Um das nächste Modul ablegen zu können, weiter sicheres Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen zu gewährleisten, muss ein solcher Gerätesatz Absturzsicherung neu beschafft werden. Um der Gemeinde zu zeigen, wie wichtig es ist, in absturzgefährdeten Bereichen, wie es beispielsweise im Winter auf Dächern der Fall ist, eine ordentliche , zugelassene Sicherung aufzubauen, haben alle zehn Teilnehmer auf ihre Aufwandsentschädigung, die zirka die Hälfte einer Neuanschaffung deckt, verzichtet und sie der Marktgemeinde Zell im Fichtelgebirge als Zuzahlung eines neuen Gerätesatzes zur Verfügung gestellt.
Einsatzübung Nr. 01 - Brand im Sägewerk GELO in Weißenstadt, Personen wurden vermisst, eine Person vom Kran gerettet.
Samstag 28. Mai 2011
Alarmzeit: 14:00 Uhr
Am Freitagabend, den 25.03.2011 erfolgte die Fahrzeug- und Gerätekunde rund um unser Tanklöschfahrzeug 16/25. Im Mittelpunkt stand der Hydraulische Rettungssatz, der Aufbau eines Schaum-Löschangriffs sowie das Türöffnungswerkzeug und verschiedene Messgräte. Eine Woche später, am 01.04.2011 folgte unser LF 8/6 und MZF wo die Schnellangriffsschaumpistole sowie die Wasserversorgung und der Aufbau des Löschwasserbehälters im Vordergrund stand. Auf die Handhabung des Beleuchtungsballons "Powermoon" und der Wärmebildkamera wurde ebenso hingewiesen. Nur wer sich in den Fahrzeugen auskennt und die Geräte beherrscht, kann im Notfall professionell Hilfe leisten.
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